sicher - effizient - kostengünstig

Sedierungsablauf

Für die Zeit der Behandlung werden mithilfe des Lachgasmischers prozentual Sauerstoff und Lachgas gemischt und individuell an den Patienten angepasst. Dabei wird mit 100% Sauerstoff gestartet und schrittweise N2O beigemischt bis die Sedierung beim Patienten eintritt. Die Erhöhung der Lachgaskonzentration erfolgt unter ständiger Kommunikation mit dem Patienten. An objektiven sowie subjektiven Faktoren wird erkennbar, wann der Patient sein individuelles Sedierungsstadium erreicht hat. Bei den Faktoren handelt es sich bspw. um eine flachere und ruhigere Atmung, einen starren Blick des Patienten (Tunnelblick) oder einen insgesamt entspannten Eindruck des Patienten. Des Weiteren berichten Patienten von einem Kribbeln in den Extremitäten, einer Veränderung der Geräuschempfindlichkeit und der Sinneswahrnehmung.

 

Während der Patient weiterhin die Lachgasmischung ein- und ausatmet, starten Sie und Ihr Team mit der gewohnten Behandlung. Wichtig dabei ist, dass immer die Herzfrequenz und die Sauerstoffsättigung im Auge gehalten und kontrolliert werden. Auch hier ist eine ständige Kommunikation mit dem Patienten unabdingbar. Im Anschluss an Ihre Arbeit wird die Sauerstoffkonzentration für etwa fünf Minuten auf 100% gestellt, sodass das Lachgas komplett abgeatmet werden kann. Bereits 15 Minuten nach der Behandlung ist das N2O verflogen und Ihr Patient kann alleine die Praxis verlassen und ist wieder verkehrstüchtig.

 

Einsatz: Pulsoximeter

Wie bereits erwähnt, sollten immer die Vitalwerte überprüft werden. Hierfür lohnt sich der Einsatz eines qualitativ hochwertigen Pulsoximeter. Wir empfehlen keine billigen Finger-Oximeter, sondern qualitativ hochwertige SpO²-Monitore, wie sie in der Notfallmedizin eingesetzt werden. Achten Sie hierbei auf einstellbare Alarmgrenzen für Puls und Sauerstoffsättigung, falls Ihre Aufmerksamkeit mal nicht dem Oximeter gilt. Zudem sollten Sie die Möglichkeit haben die Daten des SPO²-Monitors auf Ihren PC zu übertragen, um die Behandlung besser zu dokumentieren. Hier empfehlen wir den OxyTrueA, den Sie auch in unserem Produktkatalog finden.


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