Angstfrei zum Zahnarzt!

Risiken & Nebenwirkungen

Risiken können bei einer betreuten Lachgassedierung, die von qualifiziertem Personal durchgeführt wird, so gut wie ausgeschlossen werden. Lassen Sie sich dennoch vor jeder Behandlung von Ihrem Zahnarzt beraten. Außerdem sind Sie während der Lachgassedierung jederzeit wach und ansprechbar, sodass Sie während der Behandlung den Behandler zu jeder Zeit über Ihr eventuelles Unwohlsein oder andere Veränderungen informieren können.

Patienten, die sich für eine Lachgassedierung entschieden haben, berichten von einem warmen und angenehmen Gefühl sowie von einem leichten Kribbeln in den Fingerspitzen und Beinen. Außerdem ist es möglich, dass sich die akustische und/ oder optische Wahrnehmung etwas verändert. Diese subjektiven Phänomene treten nur während der Lachgassedierung auf. Nach der Behandlung wird das Lachgas durch die 100%ige Sauerstoffanflutung abgeatmet, sodass Sie ohne Nachwirkungen die Zahnarztpraxis verlassen können.

Eine Lachgassedierung hat keinen Einfluss auf:

  • Leber-, Niere- und Darmfunktionen
  • Verstoffwechslung ist so gut wie ausgeschlossen

Lachgas wird fast vollständig über die Lunge ausgeschieden.
Weniger als 0,04% des Gases werden tatsächlich im Körper metabolisiert.

Grundsätzlich wird es immer ein Aufklärungsgespräch mit dem Zahnarzt vor der ersten Lachgassedierung geben.
Bei folgenden auftretenden Umständen sollte allerdings unbedingt mit dem behandelnden Arzt ausführlich über den Einsatz der Lachgassedierung gesprochen werden:   

  • Behinderte oder eingeschränkte Nasenatmung (Rhinitis, Sinusitis)
  • Beeinträchtigte Kommunikationsfähigkeit
  • Schwere psychische oder Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen
  • Belüftungsstörung des Mittelohrs/ Mittelohrentzündung
  • Schwere allgemeine Erkrankungen (MS, Ileus, COPD - chronisch-obstruktive Bronchitis, Lungenemphysem, Pneumothorax)
  • Zustand nach Augen-OP mit intraokulärer Gasplombe
  • Drogenabusus
  • Vitamin-B12- und Folsäure-Mangel oder Störung
  • Schwangerschaft 1. und 2.Trimester
  • Schwangerschaft 3.Trimester: Anwendung nach sorgfältiger Indikationsstellung

Lachgas diffundiert in Hohlräume, dementsprechend sollte es nicht nach einer Mittelohrentzündung, einem Darmverschluss, einer Augen-OP mit intraokulärer Gasplombe etc. eingeatmet werden.


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